Anästhesieform und Klinikaufenthalt Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. Die notwendigen Voruntersuchungen werden im Vorfeld zu dem geplanten Op-Termin durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen.
Wie verläuft die Operation?
Die Operationsmethoden können von Fall zu Fall stark variieren, insbesondere die Schnittführung hängt wesentlich von Ihren individuellen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen ab. Normalerweise wird mit zwei Schnitten gearbeitet: Die Schnittführung verläuft dabei rund um den Warzenhof und von dessen unteren Rand zur unteren Brustfalte. Bei sehr großen Brüsten ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte erforderlich. Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung Ihrer Brust wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht. Bei mäßig stark abgesunkenen Brüsten kann auf den Schnitt in der Unterbrustfalte verzichtet werden, so daß weniger Narben entstehen. Ist die Brust nur wenige Zentimeter abgesunken so kann eine Schnittführung lediglich im den Warzenvorhof herum ausreichend sein. Die Wunde wird jeweils mit feinsten Fäden intrakutan (in der Haut verflaufend) verschlossen und es wird ein straff sitzender Verband angelegt. Drainagen sorgen für den ungehinderten Abfluß von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff 1 bis 2 Stunden. All diese Methoden können grundsätzlich mit dem Einbringen eines Brustimplantats zur Auffüllung der Brust kombiniert werden. Hierzu könnte für Sie auch der Punkt Brustvergrößerung von Interesse sein.