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BRUSTVERGRÖSSERUNG BERLIN

   

Eine Brustvergrößerung in Berlin?

Aus zum Teil sehr unterschiedlichen Gründen ist es möglich, dass die Brust nicht dem eigenen Ideal einer Brust entspricht. Von Natur aus nur wenig oder auch unterschiedlich stark angelegte Brüste, führen entsprechend häufig zu der Überlegung eine Brustvergrößerung durchführen zu lassen.

Viele Frauen fühlen sich durch die veränderte Brustform, die nach einer Schwangerschaft oder starkem Gewichtsverlust entstanden sein kann ebenfalls veranlasst, über eine Korrekturoperation nachzudenken. Zu diesem Thema könnte auch der Punkt Bruststraffung für Sie von Interesse sein.

Durch eine Brustvergrößerung erhalten Sie vielleicht nicht nur die Figur, von der Sie immer schon geträumt haben, sondern Sie können auch einen Schub für Ihr Körperbewußtsein erhalten. Die Entscheidung für ein Brustimplantat erfolgt nicht immer aus ästhetischen Gründen und ist generell keine Frage des Alters. Sie sollten volljährig sein, und das Körperwachstum sollte abgeschlossen sein.

Eine aktuellle Studie zu der Frage, ob die Brustvergrößerung medizinisch indiziert ist zeigt , "dass die Einschätzung der persönlichen Attraktivität und das Selbstvertrauen von Patientinnen vor einer operativen Vergrößerung der weiblichen Brust deutlich unterhalb des Normbereiches liegt und durch den Eingriff über den Median des Normalbereichs hinaus verbessert wird. Dies lässt den Schluss zu, dass die Motivation zur kosmetischen Brustvergrößerung aus einem reduzierten Selbstvertrauen resultiert, das durch den Eingriff normalisiert wird. Somit bringt der kosmetische Eingriff einen therapeutischen Effekt zur Wiederherstellung eines normalen Selbstvertrauens mit sich."
(A. Kleinschmidt et al)



Wie wird bei einer Brustvergrößerung vorgegangen?



Brustimplantate werden heute in der Regel als Silikonkissen mit unterschiedlichen Füllungen verwendet. Die Außenhülle besteht dabei aus Silikonelastomeren. Diese Hülle ist in den vergangenen Jahren von den verschiedenen Herstellern zunehmend verbessert worden und ermöglicht besonders gute Ergebnisse hinsichtlich Form und Gefühl. Mit der seit 15 Jahren bewährten, texturierten Oberfläche des Silikonkissens, wird außerdem die Gefahr einer Kapselverhärtung weitgehend reduziert.
(Aktuelle Studien (Metaanalyse vom Juni 2006) weisen darauf hin, dass auch bei der Verwendung glattwandiger Silikongelimplantate kein signifikanter Unterschied hinsichtlich der Kapselfibroserate zu Implantaten mit angerauhter Oberfläche besteht, sofern die Implantate hinter den Muskel eingesetzt werden)

Die Häufigkeit für das Auftreten einer Kapselfibrose wird nach neuesten Untersuchungen, die während des IPRAS-Kongresses vom Juni 2007 in Berlin vorgetragen wurden, wegen der erheblichen Verbesserung der Implantathüllen mit unter 5% angegeben.
Dies deckt sich mit unseren eigenen Erfahrungen.

Als Füllmaterial für das Implantat wird kohäsives (zusammenhängendes) Silikongel oder Kochsalzlösung verwendet. Andere Füllmaterialien wie Hydrogel oder Sojaöl haben sich nicht bewähren können. Mit diesen Lösungen können optisch und gefühlsmäßig die besten und wirkungsvollsten Ergebnisse erreicht werden. Bei der Verwendung von Kochsalzlösung genügt ein kleinerer Schnitt, da diese Kissen erst nach dem Einsetzen in die Brust gefüllt werden.

Der Schnitt erfolgt entweder in der natürlichen Hautfalte unter der Brust, im Bereich des Brustwarzenhofes oder in der Achselhöhle. Durch diesen Zugang schafft der Plastische Chirurg einen Hohlraum, in den er das Implantat einsetzt. Dieser Hohlraum wird entweder direkt hinter dem Brustgewebe geschaffen oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen.
Welches der für Sie persönlich geeignete Zugangsweg ist, werden wir gemeinsam mit Ihnen, nach einer körperlichen Untersuchung im Rahmen des Beratungsgesprächs besprechen.
Maßgeblich für die Wahl des Implantatlagers ist die Dicke des vorhandenen Unterhaut- und Drüsengewebes, da hiermit das Implantat kaschiert werden soll.
Bei einem dünn angelegten Weichteilmantel wird man daher das Implantat eher hinter den Brustmuskel legen wollen.
Ausgehend von Ihren persönlichen Vorstellungen und Ihren körperlichen Gegebenheiten werden Sie gemeinsam mit Ihrem Plastischen Chirurgen die Lage von Schnitt und Implantat sowie die gewünschte Implantatgröße bestimmen. Dies geschieht immer unter Berücksichtigung Ihrer individuellen körperlichen Gegebenheiten.


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OP-Dauer
ein bis eineinhalb Stunden

Narkose
Vollnarkose


Klinikaufenthalt
1 Tag

Empfehlungen
Mütter mit Kleinkindern sollten die Kleinen in den ersten 2 – 3 Wochen
nach dem Eingriff nicht auf den Arm nehmen.
Infobroschüre des BfArM zum Thema Brustimplantate als PDF-Dokument
DIE LEKTÜRE WIRD DRINGEND ANGERATEN


Nachbehandlung
Schonung für 3-4 Wochen, 4-6 Wochen Tragen eines Sport-BH, evt. mit Gurt. Während dieser Zeit sollten Sport sowie schweres Heben vermieden werden. Eine Krankschreibung ist nur bei einer Kostenübernahme durch die Krankenkasse möglich