Der Eingriff wird in der Regel stationär durchgeführt. Die notwendigen Voruntersuchungen werden am Vortag Ihres Termins in der Klinik durchgeführt. Dabei haben Sie auch Gelegenheit, die Narkose mit dem Anästhesisten zu besprechen. Je nach Eingriff ist mit einem Klinikaufenthalt von 1 bis 2 Tagen zu rechnen.
Wie bereite ich mich auf die Operation vor?
In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, vor der Operation eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen, um eventuelle Gewebeveränderungenn vor dem Eingriff feststellen zu können. Ihr Chirurg wird mit Ihnen darüber sprechen. Als Raucher sollten Sie mindestens 2 Wochen vor Ihrem Termin Ihren Nikotinkonsum stark einschränken, um das Risiko von Wundrandnekrosen (Absterben der Wundränder)zu verringern. Für die Dauer von 14 Tagen vor der Operation sollten Sie außerdem auf Schmerzmittel verzichten, wie z. B. AspirinÒ, da diese die Blutgerinnung verzögern. Auch Alkohol und Schlafmittel sollten Sie weitgehend meiden. Durch Hautpflege, Massagen und kaltes Abduschen können Sie die Durchblutung verbessern und die Wundheilung günstig beeinflussen.
Wie verläuft die Operation?
Die Operationsmethoden können von Fall zu Fall stark variieren, insbesondere die Schnittführung hängt wesentlich von Ihren individuellen Vorstellungen und körperlichen Voraussetzungen ab. Normalerweise wird mit zwei Schnitten gearbeitet: Die Schnittführung verläuft dabei rund um den Warzenhof und von dessen unteren Rand zur unteren Brustfalte. Bei sehr großen Brüsten ist ein weiterer Schnitt entlang der natürlichen Brustfalte erforderlich. Bei der Operation wird nach dem Entfernen überflüssigen Gewebes der verbliebene Drüsenkörper neu geformt, nach oben verlagert und dort einerseits mit versenkten Nähten am Muskel, andererseits durch die Hautstraffung befestigt. Bei der Neuformung Ihrer Brust wird auch die Brustwarze, samt Nerven und Blutgefäßen, in die neue Position gebracht. Die Wunde wird mit feinsten Fäden intrakutan (in der Haut verlaufend) verschlossen und es wird ein straff sitzender Verband angelegt. Drainagen, sofern erforderlich, sorgen für den ungehinderten Abfluß von Blut und Gewebeflüssigkeit. Je nach Ausmaß dauert der Eingriff 1 bis 3 Stunden. Bei nicht so stark vergrößerten Brüsten kann auf den Schnitt in der Unterbrustfalte verzichtet werden, so daß weniger Narben entstehen.