Plastische Chirurgie nach der Geburt: Das „Mommy Makeover“

Ein Kind zu bekommen ist eine wunderbare Erfahrung. Jedoch kann sich der Körper durch Schwangerschaft und Geburt stark verändern. Während viele Frauen dies als etwas Positives wahrnehmen, sind andere mit ihrem Körper nach der Geburt unzufrieden. Frauen, die sich das Aussehen zurückwünschen, das sie vor der Schwangerschaft hatten, nutzen daher oftmals die Möglichkeit, ein „Mommy Makeover“ durchführen zu lassen. Der Begriff stammt aus den USA und bezeichnet eine Kombination aus Eingriffen, welche die als unschön empfundenen Spuren von Geburt und Schwangerschaft beseitigen sollen. Dieselben Techniken werden auch bei Frauen angewendet, die stark abgenommen haben.

Zu den möglichen Veränderungen des weiblichen Körpers nach der Geburt gehören:

  • Veränderte Brüste
  • Schlaffer Bauch
  • Dehnungsstreifen
  • Fülligere Hüften
  • Hartnäckige Fettpolster

Bauchdeckenstraffung

Während der Schwangerschaft dehnen sich die Muskeln und das Gewebe im Bauch der werdenden Mutter, um Platz für das Kind zu schaffen. Erschlaffte Haut, Dehnungsstreifen und ein Bauchansatz bleiben bei vielen jungen Müttern zurück. Nicht jede Frau hat das Glück, ihren ursprünglichen Körper sofort nach der Geburt wiederzuerhalten. Bei einer Bauchdeckenstraffung können überflüssiges Haut- und Fettgewebe entfernt, Muskeln gestrafft und der Bauchnabel gegebenenfalls korrigiert werden.

Brustkorrektur

Nicht nur der Bauch, auch die Brüste nehmen während der Schwangerschaft an Umfang zu. Später erschlaffen die Brüste bei vielen Frauen jedoch wieder. Einige behalten gedehnte Vorhöfe, ungleich geformte Brüste oder deutlich größere Brüste als vor der Schwangerschaft zurück. Im Rahmen des „Mommy Makeovers“ kann ein Brustlifting in Kombination mit einer Brustkorrektur durchgeführt werden, um den Brüsten ihre jugendliche Form wiederzugeben. Der Eingriff kann die Entfernung von überschüssiger Haut beinhalten, eine Korrektur der Vorhöfe und eine Brustvergrößerung mit Implantaten. Auch eine Brustverkleinerung kann bei Frauen, deren Brüste nach der Schwangerschaft deutlich größer sind sind, sinnvoll sein.

Fettabsaugung

Der Körper junger Mütter zeichnet sich nach der Geburt häufig durch Fettablagerungen an den Hüften oder Oberschenkeln aus. Eine Fettabsaugung kann diese beseitigen. Sie kann auch an den Oberarmen, den Knien und am Hals vorgenommen werden. Bei diesem Eingriff ist das Ziel, Konturen wiederherzustellen, nicht, Gewicht zu verlieren.

Ein „Mommy Makeover“ bezeichnet eine Kombination der oben genannten Verfahren. Das Wichtigste ist, dass der Eingriff von einem qualifizierten Plastischen Chirurgen in einer entsprechenden Einrichtung vorgenommen wird. Er wird gemeinsam mit der Patientin entscheiden, welche Techniken geeignet sind und wie der Eingriff genau durchgeführt wird, um den Wünschen möglichst nahe zu kommen.

Das „Mommy Makeover“ eignet sich auch für Frauen, die viel Gewicht verloren haben. Beachten Sie jedoch, dass sich der Körper vor dem Eingriff von der Gewichtsabnahme bzw. der Geburt ausreichend erholt haben muss. Auch sollte nicht mehr gestillt werden. Die Patientin sollte ungefähr Normalgewicht haben. Eine Lebensweise mit einer gesunden Ernährung und viel Sport ist sinnvoll. Je gesünder der Körper, desto schneller wird die Phase der Erholung nach dem Eingriff ausfallen. Es wird dazu geraten, ein „Mommy Makeover“ erst dann durchzuführen, wenn kein Kinderwunsch mehr besteht. Eine erneute Schwangerschaft kann dazu führen, dass sich der Körper wieder verändert.

Quelle: http://mdsource.com/when-and-why-to-have-a-mommy-makeover